September 16

Yves Rocher – Eintrittskarte ins Wunderland

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Woher stammt eigentlich der Aberglaube: Freitag der 13. bringt Unglück?


Freitag, der 13. ist bei uns als DER Unglückstag bekannt. Aber von wo stammt dieser Aberglaube und gibt es Nachweise dafür, dass an einem Freitag, den 13. den Menschen wirklich mehr Unglück widerfährt, als an anderen Wochtag-Zahl-Kombinationen? Was ich herausgefunden habe und was Freitag, der 13. mit dem Thema Schönheit zu tun hat, erfährst du hier.

Woher stammt dieser Aberglaube, gibt es tatsächlich Vorkommnisse, die auf diesen Tag zurückzuführen sind?hat er wirklich einen Einfluss oder ist es nur ein Aberglaube? 

Tatsächlich gibt es an diesen speziellen Tagen keinen nachweisbaren negativen Einfluss auf uns, wie mehrere Studien zeigen, wie zum Beispiel Unfallverzeichnisse.


Von wo kommt dann dieser Aberglaube?

Die Zahl 13 selber hat schon eine spezielle Bewandtnis: Diese galt in der nordisch germanischen Mythologie als Unglückszahl. Man spricht auch bei der Zahl 13 vom „Dutzend des Teufels“.

Der Freitag hat auch eine spezielle Bedeutung: Jesus Christus wurde an einem Freitag gekreuzigt. Seither ist dieser Tag als Karfreitag im christlichen Weltbild verankert.


Wer hat 

Das erste Mal erschien der Begriff „Freitag, der 13.“ im Börsenroman vom Multimillionär Thomas William Lawson im Jahr 1907. Das Buch wurde innert kürzester Zeit in 5 Sprachen übersetzt und auf der ganzen Welt verkauft. Im Buch verwebt der Buchautor einen Börsencrash mit dem Datum. Somit kann man dieses Buch als Erfindung für die Kombination von Freitag, der 13. mit dem Unglück anschauen. 

Seither wurde der Begriff mehr von den Medien als verfluchter Tag in unsere Köpfe gesetzt als das es tatsächlich Geschehnisse gab. Auch verschiedene Filme mit dem Namen setzten das Böse mit dem Tag in Verbindung.

Hinzu kommt, dass tatsächlich der grosse Börsencrash in Amerika im Jahre 1929 am besagten Datum geschah, wie das an vielen Orten umschrieben wird. Das ist jedoch falsch, da der Crash bereits am Donnerstag stattfand und durch die Zeitverschiebung bei uns in Europa auf den Freitag, den 13. Mai 1929 fiel.

In Deutschland gab es 2 Jahre zuvor auch einen Börsencrash, welcher auf einen 13. fiel. Jedoch schenkt man diesem Ereignis nicht allzu viel Aufmerksamkeit.

Es wird aber auch so sein, dass an vielen Freitagen, die an einem 13. waren, nichts ausserordentliches passiert ist und der Alltag der Menschen sich genauso abspielte wie an einem anderen Tag oder an einem anderen Datum.

Unglückszahl 13 existiert auch in der nordischen Mythologie

Nachdem Gott Loki als 13. in Walhalla auftaucht, stirbt Baldur, der Gott der Schönheit. Über die Erde legt sich Dunkelheit.


Dreissig Euro für Yves Rocher* stand auf dem selbst gebastelten Gutschein, den ich aus dem Geschenkcouvert zog, ich jauchzte und fiel meiner Mutter um den Hals. Dieser Gutschein war mehr als nur ein Geldbetrag, den es einzulösen galt. Es war eine stillschweigende Erlaubnis zu etwas, das ich mir schon so lange wünschte, mir bisher allerdings nicht erlaubt wurde.

Zu einer Zeit, in der sich mein monatliches Taschengeld noch im untersten zweistelligen Bereich bewegte und meine Mutter erschwerend der Meinung war, ich sei noch zu jung für Schminkzeug und hätte noch keine Pflegeprodukte nötig, war dies die ersehnte Eintrittskarte ins Wunderland.

Pflanzenkosmetik, für mich bis heute eine Welt der Sinne

Eine in allen Farben gemalte, nach exotischen Orten duftende neue Welt, die sich mir öffnen würde, voller bunter Tiegel, Cremedosen, Pumpspendern, Lotionen, Lippenstiften und Pudern. Eine Welt, die je nach Saison einen anderen Duft verströmte. Im Frühjahr blumig nach Rosen, im Sommer exotisch nach Kokos, im Herbst fruchtig nach Beeren und im Winter würzig nach Vanille. Die Eintrittskarte in eine Welt, in die ich mich hineinträumte, immer wenn die Postwurfsendung bei uns eintraf.

Yves Rocher Gratisproben
Die Gratisproben* von Yves Rocher liebe ich bis heute.

Auf genau diese Postwurfsendung wartete ich nun, denn so etwas wie Online-Shops gab es damals noch nicht. Nach der Schule vergeudete ich keine Sekunde und fuhr mit meinem Rad so schnell nach Hause, dass ich einmal sogar fast stürzte, weil mir eine Fliege ins Auge flog, sodass es tränte und ich einen Moment lang nichts mehr sah.

In einer Welt ohne Online-Shops, wartete ich sehnlichst auf die nächste Postwurfsendung

Wie viel Zeit zwischen dem Erhalt des Gutscheins und dem Tag, an dem die Kosmetikprospekte eintrafen, vergingen, daran erinnere ich mich nicht. Ich erinnere mich aber daran, dass ich auch an diesem Tag die Treppe hochrannte, die Haustüre aufriss, Jacke und Schuhe in die Garderobe warf und zum Mittagstisch stürmte. Da lag es nun. Meine Mutter hatte mir das Couvert bereitgelegt, zusammen mit dem Gutschein, den ich von ihr zum Geburtstag bekam.

Ich setzte mich hin und öffnete sorgsam den Umschlag auf dem in grün geschrieben stand: „Yves Rocher Pflanzenkosmetik“. Nacheinander zog ich erst den Faltprospekt heraus, dann die Karten und Kleber, die zum Gewinnspiel gehörten, und zum Schluss den Rückantworttalon. Der Faltprospekt war zweimal in der Mitte gefalzt. Ich klappte ihn zur vollen Grösse aus und breitete ihn vor mir auf den Tisch aus.

Da waren sie wieder. Die vielen Produkten in allen Farben und Grössen. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die bunten Früchte-Haarshampoos, die Lotionen aus Pumpspendern, die mit Aprikosen- und Himbeerduft zu haben waren, und die riesige Auswahl an Pudern, Kajal, Mascara, Nagellack, Lippenstiften und -gloss.

Yves Rocher Duschkonzentrat
Yves Rocher Duschkonzentrat:* Ein Flakon mit 100 ml ist genauso ergiebig,
wie eine Flasche mit 400 ml und reicht für ca. 40 Mal duschen!

Worauf ich mich immer besonders freute, war das Gewinnspiel. Mal galt es, die richtigen Motive auf Klebern zu finden, die in Tombola-Röllchen versteckt waren, ein anderes Mal mussten die korrekten Symbole auf einem Rubbellos aufgedeckt werden. Ich liebte es.

Bei Yves Rocher kommen mit jeder Bestellung Gratisproben und ein extra Gewinn

Das absolut Verrückte an der Sache war: Ich war jedes Mal unter den glücklichen Gewinnern. Die Gewinne waren oft kleine Kosmetiktaschen, Lippenstifte oder ein Probenset. Einmal war es sogar ein Badetuch. Die Kleber und Rubellose mussten nur zurückgesandt werden, zusammen mit einer Bestellung. Für mich absolut unverständlich, dass meine Mutter die sagenhaften Gewinne ignorierte und Mal um Mal partout nichts bestellen wollte.

War das Glück mir auch heute hold? Ich war ein Glückskind! Denn auch dieses Mal fand ich alle Symbole, die für den Hauptgewinn nötig waren, plus noch das extra Kleeblatt für den Zusatzgewinn. Nebst einer kleinen Kosmetiktasche konnte man sich zusätzlich einen Lippenstift auswählen und zwar aus vier verschiedenen Farben. Jackpot!

Wenn die Welt dir offen steht, – wofür entscheidest du dich?

Dann studierte ich den Prospekt. Für die dreissig Euro wollte ich natürlich möglichst viel rausholen, ich wusste ja nicht, wann mir meine Mutter das nächste Mal erlauben würde, mir Schminksachen zu kaufen. Die Produktauswahl war riesig und zur Auswahl standen unzählige Produkte in den allerschönsten Farben und Düften, und die Möglichkeiten meinen Gutschein einzusetzen, schienen mir überwältigend. So sehr ich mich auf das Ausfüllen des Bestellzettels gefreut hatte, jetzt sass ich völlig verloren am Tisch und überlegte, ob ich es nicht besser sein lassen sollte.

«Kann ich dir helfen?», rief meine Mutter just in dem Moment aus der Küche. Als hätte sie es geahnt.

«Ich weiss nicht, was ich auswählen soll», stiess ich mutlos hervor. Sie lachte.

«Schatz, lass mich noch den Auflauf zu Ende vorbereiten und in den Ofen schieben, danach setzen wir uns zusammen und suchen gemeinsam etwas aus.»

Das machten wir dann auch. Die nächste halbe Stunde war ganz wunderbar. Es gab so viel zu entdecken und meine Mutter kannte sich wirklich gut aus. Nachdem wir alle Seiten durchgeblättert und über die verschiedenen Produkte gesprochen hatten, fiel meine Wahl auf ein helles, leichtes Puder*, einen rosa Lipgloss, der beim Auftragen nach Erdbeeren schmeckte und eine Body-Lotion mit Pfirsichduft.

Yves Rocher Green Nagellack
GoGreen Nagellack in 32 Farben* – Die vegane Formel mit Lösungsmitteln aus biologisch
angebauten Inhaltsstoffen, angereichert mit Kokosöl und Bambus-Extrakt, hält perfekt,
deckt wie ein Gel-Lack und sorgt für tollen Glanz.

Immer, wenn ich die Produkte von da an verwendete, überkam mich dieses besondere Gefühl, umsorgt zu sein. Ich liebte es, mir Zeit zu nehmen für mich, mich einzucremen und zu schminken. Die Bodylotion kam in einem Pumpspender. Die Creme duftete tatsächlich ganz frisch nach Pfirsich. Sie war ganz leicht und zog beim Auftragen direkt ein.

Der Blick in den Spiegel war magisch. Wie anders das Gesicht wirkte, allein durch das Auftragen von ein wenig Puder und Lipgloss. Ich glaube, in diesem Augenblick habe ich die Magie der Kosmetik entdeckt. Wer hat nicht selbst schon davon geträumt, sich selbst schön zu zaubern.

Die Palette meiner Kosmetikartikel hat sich in der Zwischenzeit erweitert, die Pflanzenkosmetik und das gute Gefühl beim Öffnen und Anwenden der Produkte ist beides bis heute gleichgeblieben. Ein Wunderland, das mit allen Sinnen wahrgenommen werden kann.

Danke Mammi, – du fehlst!

*Dies sind Affliate-Links. Wenn du bei Yves Rocher etwas bestellst, dann bekomme ich eine Provision. Auf deinen Endpreis hat das allerdings keinen Einfluss.


Tags

Beauty, Pflanzenkosmetik, Yves Rocher


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