Juni 9

Khadi Pflanzenhaarfarbe Produkttest des Öko-Test Siegers

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Woher stammt eigentlich der Aberglaube: Freitag der 13. bringt Unglück?


Freitag, der 13. ist bei uns als DER Unglückstag bekannt. Aber von wo stammt dieser Aberglaube und gibt es Nachweise dafür, dass an einem Freitag, den 13. den Menschen wirklich mehr Unglück widerfährt, als an anderen Wochtag-Zahl-Kombinationen? Was ich herausgefunden habe und was Freitag, der 13. mit dem Thema Schönheit zu tun hat, erfährst du hier.

Woher stammt dieser Aberglaube, gibt es tatsächlich Vorkommnisse, die auf diesen Tag zurückzuführen sind?hat er wirklich einen Einfluss oder ist es nur ein Aberglaube? 

Tatsächlich gibt es an diesen speziellen Tagen keinen nachweisbaren negativen Einfluss auf uns, wie mehrere Studien zeigen, wie zum Beispiel Unfallverzeichnisse.


Von wo kommt dann dieser Aberglaube?

Die Zahl 13 selber hat schon eine spezielle Bewandtnis: Diese galt in der nordisch germanischen Mythologie als Unglückszahl. Man spricht auch bei der Zahl 13 vom „Dutzend des Teufels“.

Der Freitag hat auch eine spezielle Bedeutung: Jesus Christus wurde an einem Freitag gekreuzigt. Seither ist dieser Tag als Karfreitag im christlichen Weltbild verankert.


Wer hat 

Das erste Mal erschien der Begriff „Freitag, der 13.“ im Börsenroman vom Multimillionär Thomas William Lawson im Jahr 1907. Das Buch wurde innert kürzester Zeit in 5 Sprachen übersetzt und auf der ganzen Welt verkauft. Im Buch verwebt der Buchautor einen Börsencrash mit dem Datum. Somit kann man dieses Buch als Erfindung für die Kombination von Freitag, der 13. mit dem Unglück anschauen. 

Seither wurde der Begriff mehr von den Medien als verfluchter Tag in unsere Köpfe gesetzt als das es tatsächlich Geschehnisse gab. Auch verschiedene Filme mit dem Namen setzten das Böse mit dem Tag in Verbindung.

Hinzu kommt, dass tatsächlich der grosse Börsencrash in Amerika im Jahre 1929 am besagten Datum geschah, wie das an vielen Orten umschrieben wird. Das ist jedoch falsch, da der Crash bereits am Donnerstag stattfand und durch die Zeitverschiebung bei uns in Europa auf den Freitag, den 13. Mai 1929 fiel.

In Deutschland gab es 2 Jahre zuvor auch einen Börsencrash, welcher auf einen 13. fiel. Jedoch schenkt man diesem Ereignis nicht allzu viel Aufmerksamkeit.

Es wird aber auch so sein, dass an vielen Freitagen, die an einem 13. waren, nichts ausserordentliches passiert ist und der Alltag der Menschen sich genauso abspielte wie an einem anderen Tag oder an einem anderen Datum.

Unglückszahl 13 existiert auch in der nordischen Mythologie

Nachdem Gott Loki als 13. in Walhalla auftaucht, stirbt Baldur, der Gott der Schönheit. Über die Erde legt sich Dunkelheit.


Khadi* Pflanzenhaarfarbe wurde von Öko-Test im Test mit alternativen Haarfarben mit „sehr gut“ bewertet. 13 der 32 getesteten Produkte erhielten ein „ungenügend“. Viele Produkte geben sich grün, arbeiten in Wirklichkeit aber mit chemischen Zutaten. Welche Produkte zu den Gewinnern zählen und wie mein Fazit zu Khadi ausfällt, erzähle ich dir hier.

Haarefärben ist bei mir keine einmalige Sache, sondern ich muss alle paar Wochen nachcolorieren. Einerseits weil meine Haarfarbe nicht zu 100% meiner Naturfarbe entspricht, aber auch, weil ich mitterweile mehr graue Haare habe als auch schon und auszüpfeln keine Option mehr ist. Bei einer Anwendung die ich alle paar Wochen wiederholen muss, würde ich gerne auf Chemie weitmöglichst verzichten.

Bereits vor einiger Zeit habe ich eine Pflanzenhaarfarbe aus Italien getestet und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Viele der Inhaltsstoffe sind allerdings nicht natürlich. Was mich im Nachhinein ziemlich enttäuscht hat.

Zwischenzeitlich habe ich so viele positive Testberichte über die Pflnazenhaarfarbe von Khadi gelesen, dass mich die Neugier gepackt hat und ich die Pflanzenhaarfarbe aus Indien auch Testen wollte.

Aussagen wie diese machen Lust zum Testen: Khadi kombiniert die Lehre des reinen Ayurveda mit moderner Naturkosmetik.

Die Pflanzenhaarfarben von Khadi enthalten weder Konservierungsmittel, Parfüm noch Farbverstärker oder Peroxide. Als kontrollierte Naturkosmetik sind sie vom BDIH zertifiziert, auf Schadstoffe geprüft und biologisch abbaubar. Natürlich wurden die Haarfarben nie an Tieren getestet.

Haare blond färben und graue Haare abdecken mit Pflanzenhaarfarbe – geht das überhaupt?

Öko-Test hat Haarfarben in den Nuancen braun/schwarz/rot getestet. Blond war leider nicht dabei. Etwas kann Pflanzenfarbe nämlich nicht: heller färben. Ausserdem habe ich oft gelesen, dass gerade bei Blondtönen die Gefahr besteht, dass die Haare einen grünstich bekommen oder die Farbe nicht schön einheitlich angenommen wird. Besonders, wenn die Haare schon coloriert sind.

Was die Naturfarbe auch nicht kann, ist graue Haare zu 100% zu decken. Der Ausgangston schimmert immer noch durch. Man kann aber immerhin einen goldenen Glanz in die bereits blonden Haare zaubern. Die Haare sollen zudem gesündern aussehen.

Das ist wichtig zu wissen, damit man sich keine falschen Hoffnungen macht.

Getestet: Khadi Medium Blond auf bereits colorierten blonden (und ersten grauen) Haaren

Khadi Pflanzenhaarfarbe Produkttest
Getestete Haarfarbe: Medium Blonde

„Unsere 100 % pflanzlichen Haarfarben sind frei von Chemie und bestehen ausschließlich aus schonend getrockneten und pulverisierten Kräutern.“

Khadi Sprecher Stefan Gliwititzki
Khadi
Khadi besteht ausschliesslich aus getrockneten und pulverisierten Kräuern
Khadi Pulver
Khadi Pulver wird je nach Verwendung abgewogen und mit heissem Wasser angerührt

Erst wenn es in Kontakt mit heissem Wasser gerät, setzt das Pflanzenpulver die Farbstoffe frei, die das Haar färben können. Je nach Wassertemperatur und Mischverhältnis der Pflanzenstoffe lassen sich so die unterschiedlichsten Haarfarben mixen.

Temperaturstab
Die richtige Temperatur ist essentiel und muss mit einem Messstab geprüft werden

Ich war übrigens ziemlich schockiert, beim Anblick der grünen Masse. Mir ist der Satz hängen geblieben, dass bei blonden Haaren die Gefahr eines Grünstichs besteht. Im Beipackzettel steht aber,
dass die Farbe nichts über das Farbergebnis aussagt. Die grüne Farbe ist auf das Chlorophyll in der Pflanze zurückzuführen. Diese färben jedoch nicht auf das Haar ab. Uff! ;D

Nachdem die Mischung etwas abgekühlt ist, wird die warme Pflanzenhaarfarbe strähnchenweise aufgetragen. Zum Schluss stülpt man sich ein Plastikhäubchen über die Haare und lässt die Farbe je nach gewünschtem Ergebnis 30 bis 60 Minuten einwirken. Die Farbe darf nicht auskühlen. Ich habe mir zusätzlich ein Badetuch um den Kopf gewickelt, um die Farbe warm zu halten.

Khadi Naturhaarfarbe
Art of Hair Color: Ich habe die Farbe kopfüber in der Badewanne aufgetragen

Mein Fazit: Blonde Haare färben mit Khadi Pflanzenhaarfarbe Medium Blonde

Wie eingangs erwähnt, decken Pflanzenhaarfarben nicht zu 100%. Der Ausgangston schimmert noch durch. Meine grauen Haare waren auch nach dem Färben noch grau. Immerhin fällt das bei blonden Haaren nicht so stark auf (bilde ich mir wenigstens ein ;D).

Die Haare bekommen aber tatsächlich einen schönen goldenen Glanz und sehen nach dem Färben deutlich gesünder und weniger „gefärbt“ aus.

Auch wenn meine Haare bereits coloriert waren, einen grünstich konnte ich nach dem Färben nicht ausmachen.

Bild links: Ausgangshaarfarbe / Bild rechts: Ergebnis mit Khadi
Bild links: Ausgangshaarfarbe / Bild rechts: Ergebnis mit Khadi

Die rundum perfekte Pflanzenhaarfarbe? Für micht nicht ganz. Das hängt aber natürlich auch mit meinem Bedürfnis zusammen, meine grauen Haare deckend färben zu können. Das ist mit einer reinen Pflanzenhaarfarbe aber wohl nicht möglich.

Was ich auch gewöhnungsbedürftig finde, ist der Geruch der Haarfarbe. Für meinen Geschmack ist er doch sehr natürlich. Meine beiden Jungs kuscheln abends immer mit mir und an diesem Tag haben mich beide gefragt: „Mama, warum stinken deine Haare so?“ ;D

Natur pur! Gesamturteil „sehr gut“ im Test alternative Haarfarben zertifizierter Naturkosmetik

Neben Khadi erreichen auch andere Naturhaarfarben das Gesamturteil „sehr gut“.

Mit dabei:
Abtswinder Henna (braun),
Radico (Auburn red),
Logona (kaffeebraun/tizian) und Santé.

Vielen Dank an meine Produkttesterkolleginnen für die spannenden Testberichte!

Quick-Tip zum Schluss:
Naturkosmetik erkennst du an verlässlichen Siegeln!

Öko-Test rät:
Achte auf verlässliche Siegel!


*Dies ist ein unabhängiger Testbericht. Die Khadi Pflanzenhaarfarbe habe ich mir selbst zum Testen gekauft. Es besteht keine Kooperation mit Khadi oder den anderen im Artikel erwähnten Produkttesterinnen.


Tags

Pflanzenhaarfarbe


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  1. Hey, ich habe 10 Jahre lang Henna genutzt, meine Haare waren immer gepflegt, aber irgendwann hatte hinterher einen leicht grünen Ansatz. Dann versuchte ich die Farbe langsam vom Friseur aus den Haaren zu bekommen und habe es mit viel Kosten auch geschafft auf eine seichte Chemiefarbe umzusteigen. Jetzt sind die Haare natürlich viel angegriffener als vorher. Bin mir oftmals unsicher was sie bessere Variante ist. Natur über Chemie geht ja, andersherum nicht. Vielleicht steige ich doch wieder um.
    Liebe Grüße!

    1. Ich glaube die Produkte sind heute besser geworden. Gerade bei dunklen Farbtönen hat Khadi sehr gute Testergebnisse geliefert. Lange, blonde Haare sind wahrscheinlich schwieriger. Ich suche noch etwas weiter. ;D

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