Allergie – Wie sinnvoll ist ein Luftreiniger?

Ich leide seit circa 20 Jahren unter Allergien. War ich bis zur Volljährigkeit verschont geblieben, kam es danach umso heftiger. Angefangen hat es mit Heuschnupfen, allerdings nur für wenige Wochen im Jahr. Mittlerweile bin ich gegen fast alle Gräser, Blüten und Pollen allergisch und leide von Frühjahr bis zum Spätsommer daran. Dazu kommen noch eine Allergie gegen Tierhaare sowie eine leichte Hausstaub-Allergie.

Über die Jahre haben sich bei mir ganz stark die Symptome verändert. Es fing es ganz „normal“ mit laufender Nase, juckenden Augen und Niesen an. Mittlerweile habe ich allergisches Asthma, bekomme Hautausschlag und leide häufig unter Bindehautentzündungen.

Medikamente, Sensibilisierung und die sogenannte Heuschnupfen-Spritze lehne ich grundsätzlich ab

Ich bin kein Freund von Medikamenten, in keinerlei Hinsicht. Auch vom Arzt verordnete Medikamente nehme ich zu 95% nicht ein. Ausnahme war mal ein eingeklemmter Nerv im Rücken, da habe ich eine Ibuprofen genommen und es wenig später sofort bereut. Mein Vertrauen setze ich in homöopathische Mittel wie Schüssler Salze. Bei den meisten Wehwehchen bin ich damit auch vollkommen zufrieden.

Atemnot durch Allergien

Meine Beschwerden haben mich jedoch so stark beeinträchtigt, dass ich nach anderen Lösungen gesucht habe. Insbesondere das Atmen fällt mir schwer und durch das nächtliche Röcheln konnte ich kaum schlafen. Ein paar erste Tipps haben bei mir schon gut geholfen:

  • Bettwäsche 2x die Woche waschen
  • Bettwäsche im Trockner trocknen und nicht draußen auf der Leine
  • getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen
  • Haare abends waschen

Den besten Erfolg hat bei mir jedoch ein technisches Gerät gebracht, ein Luftreiniger*.

Saubere Luft durch einen Luftreiniger

Ich verwende mittlerweile bereits zwei Geräte. Einen Luftreiniger von Philips im Schlafzimmer und einen Leitz TruSens Luftreiniger im Arbeitszimmer. In diesem beiden Räumen halte ich mich in den letzten Monaten am meisten auf. Sollte die Home Office Zeit wieder abnehmen, kommt das zweite Gerät ins Wohnzimmer. Da ich den Leitz TruSens über eine Testaktion erhalten habe, gehe ich auf dieses Gerät hier etwas mehr ein. Ich werde Euch am Ende dieses Beitrages aber noch die Vorteile- und Nachteile beider Geräte aufzeigen.

Wie hilft ein Luftreiniger bei der Beseitigung von Pollenallergenen?

Obwohl kein Zuhause vollständig von Allergenen befreit werden kann, trägt ein Luftreiniger dazu bei, die Anzahl der Schwebeteilchen zu verringern und die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern. Die HEPA Filtertechnologie ist einer der häufigsten Methoden, mit denen Luftreiniger Allergene aus der Luft entfernen. Leitz TruSens beinhaltet vier Reinigungsstufen, darunter einen DuPont™ HEPA Filter, der Feinstaubpartikel bis zu 0,3 Mikrometer einschließlich Pollen einfängt.

Aktivkohle- und HEPA-Filter

Der Leitz TruSens Luftreiniger bietet zusätzlich mit dem SensorPod eine Remote Messstation. Der SensorPod kann die Luftqualität in einem Raum genauer überprüfen, indem er sie auch im Abstand zum Luftreiniger misst. Durch das geräteferne Aufstellen des SensorPods passt sich der Luftreiniger an die von dem SensorPod gemessenen Werte an, um somit eine bessere Raumabdeckung mit sauberer Luft zu gewährleisten. Sie können den SensorPod dort platzieren, wo Sie ihn am dringendsten benötigen: auf dem Küchentisch, in der Nähe der Babywiege, auf dem Nachttisch oder in einem Büroraum. Durch den Einsatz von Leitz TruSens in Ihren Wohn-oder Arbeitsräumen, reduzieren Sie die Belastung von Pollenallergenen, um wieder frei durchatmen zu können.

Luftreiniger – wenig Aufwand, kaum Kosten

Wenn ich meine Luftreiniger reinige, bin ich immer wieder erstaunt, was die Dinger aus der Luft filtern. Wenn ich bedenke, dass man so viel Schmutz einatmet, ist das schon eine gruselige Vorstellung.

Regelmäßiges Reinigen der Filter gehört dazu und ist auch immens wichtig, damit die Reiniger effizient arbeiten können. Das geht aber schnell und die Geräte zeigen auch an, wann es wieder soweit ist. Zusätzlich ist es erforderlich, die Filter auszutauschen. Wie oft das erfolgen muss, ist ganz individuell und kommt auf die Betriebslaufzeit und Luftverschmutzung an. Da ich immer sehr gründlich säubere, brauchte ich in 4 Jahren erst zwei Mal die ganzen Filter wechseln. Hier habe ich allerdings zu baugleichen Filtern eines anderen Herstellers gegriffen. Man hat also nur die einmaligen Anschaffungskosten, Stromkosten und die Kosten für die Filter.

Leitz TruSens Z-2000 HEPA Luftreiniger

Seit ich Luftreiniger in unseren Räumen verwende, habe ich im Haus fast keine Symptome mehr.

Keine Atemnot, keine Bindehautentzündung und kein Hautausschlag.

Viele Luftreiniger auf dem Markt arbeiten nach dem identischen Prinzip. Oftmals sind es nur Kleinigkeiten, die sich unterscheiden. Wir verwenden einen Philips AC2887/10 Luftreiniger* im Schlafzimmer und den Leitz TruSens™ Z-2000* im Arbeitszimmer.

Vor- und Nachteile Philips AC2887/10 Luftreiniger

Vorteile

  • sehr leise
  • sehr gute Filterleistung > holt fast alles aus der Luft
  • optimaler Sensor
  • Reinigt Räume bis zu 79 m²
  • wirkt auch gegen Gerüche
  • nur ein Gerät = eine Steckdose

Nachteile

  • Originale Filter sehr teuer
  • etwas klobiges Design, ziemlich groß

Vor- und Nachteile Leitz TruSens™ Z-2000 Luftreiniger

Vorteile

  • sehr modernes Design
  • kompakte Größe
  • 360 Grad Filtersystem
  • UV-Licht tötet Keime und Bakterien im Filter ab
  • zwei Luftströme für eine komfortable Luftverteilung
  • günstige Ersatzfilter
  • im Nachtmodus komplett dunkel

Nachteile

  • im Normalbetrieb deutlich hörbar
  • teilweise extremer Stufenanstieg binnen Sekunden
  • 2 Geräte = 2 Steckdosen erforderlich
  • Räume nur bis zu 35 m²
  • reinigt „gefühlt“ schlechter als der Philips
SensorPod – für mich eher ein Nachteil, da eine zweite Steckdose benötigt wird

Fairerweise muss ich dazu sagen, dass die beiden Geräte nicht optimal miteinander vergleichbar sind. Unser Philips Luftreiniger entspricht eher dem TruSens™ Z-3000, wir haben aber den Z-2000, also nur das „mittlere“ Modell.

Luftreiniger- nie wieder ohne!

Beide Geräte haben Vor- und Nachteile, aber beide Luftreiniger machen einen wirklich guten Job.

Grundsätzlich spricht mich der Leitz TruSens* mehr an, was nicht nur am Design liegt. Allerdings wiegen zwei Vorteile beim Philips Luftreiniger* extrem stark auf: die geringe Lautstärke und der integrierte Sensor.

Der externe Luftsensor beim Leitz TruSens mag zwar seine Vorteile habe, ich finde es im Alltag jedoch eher umständlich und würde mir eine integrierte Lösung wie beim Philips wünschen.

Luftreiniger sind in jedem Zimmer integrierbar

Mein Fazit fällt aber ganz klar aus, als Allergiker möchte ich nicht mehr ohne Luftreiniger leben. Es erleichtert mir meinen Alltag und lässt mich fast symptomfrei schlafen und arbeiten.


*Der Leitz TruSens wurde mir vom Portal Konsumgöttinnen vergünstigt zur Verfügung gestellt. Bedingungen sind daran nicht geknüpft.

About Nina

40 Jahre * Mama * Co-Bloggerin * Chaotin * Gartenliebe * Fussball-Fan * Bücherwurm * Puzzle-Junkie * glücklich * harmoniesüchtig *