Unsere Buggy Tour mit Buggy4Fun in Cala Millor

Im April war ich mit meinem Mann mal wieder alleine unterwegs. Unsere Tochter war auf Auslandsfahrt in Spanien und so haben wir die Zeit genutzt und sind erneut nach Mallorca geflogen. Als idealen Ort zum relaxen, feiern und aufgrund der Nähe zum Flughafen haben wir uns für Playa de Palma entschieden. Ja genau, wir waren am Ballermann. Vor 16 Jahren haben mein Mann und ich uns dort kennengelernt und es war wirklich spannend, an diesen Ort zurückzukehren.

Genächtigt haben wir im LTI Llaut Palace, aber zu dem Hotel schreibe ich noch einen separaten Bericht. Heute geht es um einen unserer Ausflüge. Wir sind mit Buggy4Fun einen Tag mit dem Buggy quer über Mallorca geheizt. 

Buggy4Fun / Cala Millor

Die klimatischen Bedingungen sind im April einfach wunderbar, um schöne Ausflüge zu unternehmen. Wir haben uns ein Auto für die ganze Woche gemietet (über Check24 zum Schnäppchenpreis) und waren somit absolut mobil. 45 Minuten haben wir von Palma dann nach Cala Millor gebraucht, der Startpunkt unserer Buggy Tour.

Tour 3

Wir haben uns für die Tour 3 entschieden, da sie mir anhand der Beschreibung am besten gefallen hat:

Wir fahren zuerst durch Porto Cristo am Hafen entlang zum „Feuerturm“. Hier haben wir einen beeindruckenden Blick über die Steilküste. Nach einem kurzen Stopp geht es weiter nach Porto Colom zur Bucht „Sa Punta“ wo wir einen Blick in die Grotte werfen können. Nach einer kleinen Erfrischung fahren wir die Serpentinen hoch auf den Sant Salvator (506m), wo wir mit einem spektakulären Blick über die ganze Insel belohnt werden. Über Manacor und dem Fincagebiet Son Cario fahren wir zurück nach Cala Millor.

Das erste Mal Buggy fahren

Als wir gegen Mittag in Cala Miller angekommen sind, haben wir sofort die vielen Buggys entdeckt. „Ziemlich abenteuerlich“ war mein erster Gedanke, aber ich bin ja nur Beifahrer :-)

Nachdem alle Teilnehmer angekommen waren, wurden wir herzlich begrüßt und haben eine ausführliche Einweisung erhalten. Das Team von Buggy4Fun spricht deutsch und somit war die Verständigung auch überhaupt kein Problem.

Mit insgesamt 5 Buggys sind wir dann unserem Guide hinterher gefahren. Eine schöne kleine Gruppe, das Kolonne fahren war dadurch überhaupt kein Problem. Mit etwas Abstand fährt man in einer Reihe, natürlich mit ordentlichem Speed.

Es weht ein frischer Wind

Die ersten Meter durch Cala Millor waren sehr gemütlich. Sobald wir aber aus dem Ort raus waren, wurde es schon spannend. Da die Buggys keine Scheibe haben, bekommt man den Fahrtwind direkt ab. Ein wahnsinniges Gefühl von Freiheit, aber auch ziemlich frisch. Ein dünnes Jäckchen kann ich daher absolut empfehlen, nicht nur wegen dem Wind, sondern auch wegen der Insekten, die ab einer gewissen Geschwindigkeit nicht gerade angenehm auf der Haut aufprallen. :-D

Nach circa 15 Minuten war die Frisur im Eimer und es zählte sowieso nur noch der Blick nach vorne.

Den Ausblick genießen

Als Beifahrer hatte ich den großen Vorteil, mich komplett auf die Umgebung konzentrieren zu können. Die Strecke ist absolut sehenswert. Die Verteilung war daher genau richtig, der Mann heizt durch die Gegend und die Frau erfreut sich an den wunderschönen Landschaften.

     Natürlich haben wir auch Pausen an interessanten Stellen gemacht. Hier hätte man theoretisch auch einen Fahrerwechsel machen können, aber ich bin lieber weiterhin Beifahrer geblieben. Die Stopps haben mich fasziniert, besonders die Steilküste war wunderschön, aber auch extrem hoch. Nichts für meine Höhenangst, trotzdem habe ich mich relativ weit an den „Abgrund“ gewagt. Was tut man nicht, für ein Foto.

Bloß nicht runter schauen

Der Weg nach Sant Salvator war sehr abenteuerlich. Die Serpentinen waren teilweise wirklich schmal und es ging ohne Begrenzung ziemlich tief nach unten. In manchen Momenten habe ich einfach die Augen zu gemacht und den Blick der GoPro überlassen. Ganz oben angekommen, haben wir dann ein gemeinsames Mittagessen und eine längere Pause genossen.

         

Auf dieser Fahrt nach oben, braucht man schon einiges an Vertrauen. Man muss dem Fahrer und seinen Fahrkünsten vertrauen, dann natürlich der Technik, also dem Buggy und zuletzt auch noch den anderen Verkehrsteilnehmern. Dutzende Fahrradfahrer kamen uns entgegen und auch andere Autos oder kleinere Busse. Auf den engen Straßen (und nahe dem Abgrund) eine Herausforderung mit ordentlich Adrenalin.

Nochmal richtig Gas geben

Auf dem Heimweg nach Cala Millor sind wir dann quer über Land gefahren, vorbei an blühenden Pflanzen, heimischen Tieren und alten Gebäuden. Hier waren die Straßen richtig schön leer, so dass man mit den Buggys nochmal richtig Gas geben konnte. Ein unbeschreibliches Gefühl, so durch die Natur zu fahren und sie dabei auch so deutlich zu spüren.

Porto Colom / Mallorca 

Nach 5 1/2 Stunden sind wir dann wieder in Cala Millor angekommen, mit jede Menge Eindrücken und auch ziemlich geschafft. Nach einer kurzen Verabschiedung, haben wir uns dann wieder mit dem „langweiligen“ Auto auf den Weg in den Süden gemacht.

Tipps für die die Tour mit Buggy4Fun

Auch wenn es auch von uns die erste Tour mit Buggy4Fun war, möchte ich Euch ein paar Tipps mitgeben:

  • Sonnenbrille mitnehmen (ganz wichtig wegen den Insekten)
  • dünne Jacke mitnehmen (der Fahrtwind kann frisch werden)
  • Haare zusammenbinden oder noch besser eine Cap tragen
  • nicht zu kurze Hosen tragen, die Sitze werden bei den Stopps sehr heiß
  • Vorher auf die Toilette gehen!
  • Bei der Fahrt auf Gegenstände aufpassen, der Buggy hat nur wenig Boden
  • Geld mitnehmen für Mittagessen und Trinkgeld
  • Unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz achten

Wir haben die Tour direkt online aus Deutschland gebucht, bezahlt haben wir 138 Euro für zwei Personen. Natürlich kann auch im Geschäft in Cala Millor gebucht werden. Wenn man dort in Nähe Urlaub macht, ist das sicher der einfachste Weg. Wenn ihr von weiter anfahren müsst, denkt daran, rechtzeitig loszufahren.

Weitere Informationen bekommt Ihr auf der Internetseite von Buggy4Fun . Die Seite ist nicht wirklich schön, aber man findet alles man an Infos braucht :-D

Sollten wir mal wieder nach Mallorca reisen, werden wir ganz sicher noch die anderen Touren von Buggy4Fun mitmachen.

Wir stehen in keiner geschäftlichen oder privaten Verbindung zu Buggy4Fun.

4 Kommentare

  1. Das ganze sieht nach einer menge Spaß aus. Ich hatte sowas ähnliches auch schon mal gemacht, sodass ich es nur all zu gut nachempfinden kann ;)

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