Monomeer, der one-stop-shop für ein Leben ohne Plastik.

Ein Leben ohne Plastik, ist das heute überhaupt noch möglich? Wahrscheinlich nicht, was aber nicht bedeutet, dass man nicht doch auf viele Produkte aus Plastik verzichten kann. Darüber hat sich wohl auch Susan Gedanken gemacht, bevor sie 2014 monomeer gegründet hat.

Heute ist monomeer.de ein toller one-stop-shop für plastikfreies Einkaufe. Susan schreibt auf ihrer Seite: „Jeder einzelne kann etwas tun – auch Du. Wir müssen ja keine Heiligen sein. Aber ein bisschen am Riemen reißen können wir uns schon„. Nun, bei so tollen Produkten, fällt es mir zumindest leicht, mich am „Riemen zu reissen“.

 

Riesige Plastikinseln im Meer und verendete Meerestiere sind prominente Anzeichen für die stark wachsende Umweltverschmutzung.

Aktuell verbrauchen wir allein in Deutschland so viel Plastik, dass wir damit die gesamte Fläche der Bundesrepublik bedecken können. Alle fünf Jahre aufs Neue. Verschwinden werden diese Plastikberge erst viele, viele Jahre später. Diesen Müll hinterlassen wir also unserer Nachwelt.

 

Das Thema Plastik ist in diesem Jahr nochmals so richtig aufgekommen. Eine der ersten Massnahmen, um die Flut an Plastikmüll eindämmen zu können, war die Einführung der Kostenpflicht für Plastiktüten. Eine erste Erfolgsmeldung kann hier bereits verzeichnet werden. Der Verbrauch ist 2016 um etwa zwei Milliarden Tüten von 5,6 Milliarden auf 3,6 Milliarden Stück gesunken (Weitere Informationen auf der Seite des Handelsverband Deutschland, HDE). Damit nähert sich Deutschland bereits der Forderung der EU für 2025 an: Diese sieht vor, den Einsatz von Plastiktüten bis Ende 2025 auf maximal 40 Stück pro Kopf und Jahr zu reduzieren.

Plastik begegnet uns aber nicht nur bei Tüten, sondern eigentlich überall. Bei Lebensmitteln, Kosmetik, Technik, Spielwaren und auch im Haushalt. Wer hat nicht bei sich in der Küche die oder andere Vorratsdose bei sich stehen.

 

Der Anfang ist, das eigene Konsumverhalten in Frage zu stellen und zu reflektieren

 

monomeer.de ist ein plastikfreier Online-Shop! Ihr findet dort ganz viele Dinge, die plastikfrei in den Kaufhäusern nur schwierig zu finden sind. Das spart eine Menge Recherche, Wege, Zeit und Geld.

Drei Produkte, die mir am besten gefallen, stelle ich euch gerne vor. Danach schaut ihr euch am besten selbst mal auf dem Shop um, es gibt sovieles zu entdecken, ich schaffe es da gar nicht, auf alle einzugehen.

My Favorite 1:
Getränkebecker ganz ohne fossiles Plastik
UVP Euro 29,90

soulcup Getränkebecher

soulcup Getränkebecher

Der Becher kommt mit einer schmalen Manschette aus Naturkautschuk, die als Hitzeschutz für die Finger und als Antirutsch dient. Auslaufsicher wird der Becher durch eine Dichtung aus Naturkautschuk. Den Deckel aufzusetzen, bedarf etwas Übung, ist aber für clevere MüllvermeiderInnen machbar ;D.

My Favorite 2:
NatureNotes Post-its
UVP Euro 4,90

NatureNotes

NatureNotes Post-Its 40×50 mm, 12 Blöcke

Bei der Firma NatureNotes entschied man sich Post-Its a) aus Recyclingpapier herzustellen und b) anschliessend nicht in Fitzelfolien, sondern in Pappkartons zu verpacken. Eine einfache, aber geniale Lösung, zu der wir uns insgeheim die Frage stellen, warum nicht schon früher jemand drauf gekommen ist.

My Favorite 3:
soulbottle 100% plastikfreie Trinkflaschen aus Glas
0.6 Liter UVP Euro 24,90, viele verschiedene Designs

soulbottle

soulbottle

soulbottles, das sind 100% plastikfreie Trinkflaschen aus superstabilem Glas und mit einem Bügelverschluss aus Edelstahldraht, Keramik und Naturkautschuk. Die Flaschen sind zudem spülmaschinenfest  (auch das Design), CO2-neutral produziert und BPA-frei.

Es gibt bei Monomeer aber nicht nur plastikfreie Produkte für’s Büro oder die Küche, sondern auch ganz viele Pflegeprodukte für Körper und Gesicht . Eine richtig grosse Auswahl, welche stetig vergrössert wird.

Vielleicht habe ich euch ja auf eine Idee für das kommende Weihnachtsfest gebracht, die Umwelt würde es euch danken ;-)


7 Kommentare

  1. So richtig bewusst aufgefallen ist mir diese Masse an Plastik das erste Mal, als wir mit Kimba beim Arzt waren. Ha! Klingt komisch,is aber so. Sie hat nämlich Katzenakne, die zu 90% durch ihren Plastiknapf und zwei der Plastikdecken & Kissen hervor gerufen wurde. Dass z.B. selbst in Bettwaren teilweise extrem viel Plastik enthalten ist usw. das wird einem doch wirklich erst klar, wenn man ganz bewusst darüber nachdenkt. Wir sind wirklich umgeben von Plastik und es fällt ausgesprochen schwer, darauf zu verzichten.

    Während wir hier nämlich alle rumheulen, sitzen wir am Laptop oder PC, mitm Smartphone in der Hand und nem Plastikstuhl unterm Hintern :-D Ich finds gruselig und der „Ausstieg“ ist glaub ich einer der Schwersten überhaupt aus dem „Nachhaltigkeits-Bereich“.

  2. Eine tolle Sache, ich versuche auch überall so gut es geht auf Plastik zu verzichten, aber mittlerweile ist ja echt überall eine Folie drum. Man bekommt jede noch so kleine Sache in eine Tüte gepackt und die meisten nehmen diese leider auch an.

    Genau mein Thema, deswegen finde ich die Idee ganz großartig, ich werde gleich mal in den Shop schauen.
    Danke für den Tipp und schönen Sonntag
    Syliva

  3. Hallo Testbiene,

    den Shop finde ich sehr interessant. Ich werde jetzt zwar mein Geschirr und Schüsseln nicht wegwerfen, um mir nachhaltigere Produkte zu bestellen, aber ich habe ihn in meine Liste der interessanten Shops aufgenommen. Ich denke, dass die Produkte sich auch als Geschenke zur Hochzeit oder aber auch zum Hausbau eignen.
    Hinsichtlich des Einsparens von Plastik könnte ja jeder bei sich selbst anfangen. Weniger Plastiktüten verwenden, bei Lebensmitteln bewusst darauf achten, dass diese, wenn möglich, nicht in Plastik eingeschweißt sind. Dies ist zugegebenermaßen nicht einfach, da ja sogar jede Gurke in Folie verpackt ist. Bei Kosmetik darauf achten, dass sie keine Plastikteile als Inhaltsstoff enthalten, welche ja direkt ins Abwasser und später dann in die ‚Wildbahn‘ gelangen. Bei der Umverpackung hat man ja nicht soviel Wahl.

    Liebe Grüße,

    Crystal

  4. Komplett plastikfrei sind wir noch nicht, aber man kann sein Sortiment ja jeden Monat ein bisschen erweitern, sodass irgendwann Plastik komplett wegfällt. Und die Produkte sehen auf jeden Fall farbenfroh aus, die du vorgestellt hast.

    lg nancy

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