Smartphone ZTE Blade V7 im Test

Jahrelang hatte ich ein Smartphone mit Android Betriebssystem. Seit letztem Jahr bin ich auf Apple umgestiegen, nicht weil ich ein Apple-Fan bin, sondern weil die Äpfel ziemlich wert stabil sind. Warum erzähle ich das? Weil ich es absolut erstaunlich finde, dass ich (trotz jahrelanger Nutzung) nach nur knapp einem Jahr die Bedienung von Android fast verlernt habe :-)

Im großen Smartphone Universum tauchen immer mehr Hersteller auf, welche sehr gut ausgestattete Gerät deutlich unter 500 Euro anbieten Aktuell teste ich aus diesem Segment das Blade V7 vom chinesischen Hersteller ZTE

Ich bin absolut kein Technik-Nerd, für mich muss ein Smartphone folgende Bedingungen erfüllen:

  • es muss gut aussehen (…ja ich bin eine Frau!!)
  • es muss sehr gute Fotos machen können (auch ohne Filter!)
  • es muss guten Empfang haben
  • es sollte ausreichend Speicher für viele Apps haben
  • Apps sollten flüssig und ohne Störungen funktionieren

Der Rest ist für mich alles nur noch „Nice to have“. Ich glaube mein iphone 6s hat noch Trillionen weitere Funktionen, welche ich aber gar nicht kenne und daher wahrscheinlich auch nicht brauche.

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Kommen wir nun zum ZTE Blade V7. Ich zeige Euch erstmal ein paar Highlights:

  • 7,95 mm schlankes und abgerundetes Ganzmetallgehäuse
  • 13,2 cm (5,2 Zoll) großes Display
  • Full HD-Auflösung
  • LTPS (Low Temperature Poly Silicon)-Technologie,
  • MediaTek Prozessor mit acht Kernen und 2 GB Arbeitsspeicher
  • 4G / LTE
  • Bilder mit brillanten 13 Megapixeln und Phase Detection-Autofokus
  • Dual LED-Blitz
  • 2.540 mAh-Akku
  • Android 6.0 Marshmallow
  • Speicher bis zu 32 GB erweiterbar
  • Dual-Sim

Das Smartphone wird in einer schlanken Verpackung geliefert, als Zubehör gibt es Kopfhörer, ein Mini-USB Kabel (ohne Netzteil) sowie ein Stecker für das SimKarten-Fach. Hier wurde ein wenig gespart, aber das ist in der Preisklasse auch in Ordnung.

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Von der Optik erinnert mich das Blade V7 stark an das iPhone 6splus. Die abgerundeten Ecken und Kanten, die leicht gewölbten Displayabschlüsse und die untere Seite sind sehr ähnlich und dementsprechend sehr schick! Mit Gold und Grau gibt es zwar nicht ganz so viele Farben zur Auswahl, aber vom Design und auch von der Wertigkeit (Gehäuse aus Aluminium und nicht aus Plastik!) bekommt das Gerät trotzdem volle Punktzahl.

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Leider gibt es bei den neuen Smartphone Marken nicht so viel Zubehör zu kaufen. So sucht man ausgefallene bzw. besonders hübsche Hüllen oder andere nette Accessoires vergeblich (ja, wieder typisch Frau).

Technisch ist das Blade V7 mit Android 6.0 auf dem neusten Stand. Viele nützliche Apps sind bereits vorinstalliert und man kann nach der ersten Inbetriebnahme sofort loslegen. Apps starten schnell – egal ob YouTube, Facebook, Instagram oder der Chrome Browser, alles läuft flüssig und ohne Probleme. So langsam erinnere ich mich auch wieder, dass es bei Android eine „Zurück-Taste“ gibt…..

Es gibt gleich mehrere Dinge, die mich absolut positiv überrascht haben. Das Display hat ein klasse Bild, ist knackig scharf und ganz tolle Farben. Ich finde es tatsächlich besser als bei meinem iPhone 6s!

Gut gefällt mir auch die Möglichkeit, auf den Black Screen Buchstaben zu malen, um dann direkt eine bestimmte App aufzurufen. Das ist zwar noch etwas langsam, aber eine klasse Idee.

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Richtig toll ist die Kamera, sie macht mit den 13 Megapixeln schöne, scharfe und farbenfrohe Bilder. Zwar reichen die Fotos nicht an meinen Apfel heran, aber man muss auch bedenken, dass das ZTE gerade mal ein Drittel kostet. Man hat jede Menge Filter, viele Einstellungen und innovative Fotofunktionen.

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Auch die Frontkamera schießt gute Selfies, selbst bei nicht ganz optimalen Lichtbedingungen. Die Steuerung über Gestern klappt einwandfrei und ist extrem schnell bei der Erkennung. Das Blade V7 darf sich also ganz zurecht „Selfie-Smartphone“ nennen :-)

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Das ZTE Blade V7 kostet 249 Euro (UVP). Wenn ich mir die Preise der Branchen-Riesen anschaue, dann kann man hier schon von einem richtigen Schnäppchen sprechen. In dieser Preisklasse muss man dann allerdings auch auf ein paar Dinge verzichten, Fingerabdruck-Sensor oder NFC gibt es nicht, auch das Zubehör könnte etwas wertiger sein. Beim Akku könnte auch noch eine Schippe drauf gelegt werden, einen Tag übersteht der ohne aufladen nämlich nicht. Alle meine oben genannten Kriterien erfüllt das Gerät aber ohne Einschränkungen und daher bekommt das Blade V7 auch meine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Auch bei Notebookcheck hat das ZTE Blade V7 mit 84% gut abgeschnitten!

Mittlerweile komme ich jetzt auch wieder gut mit Android zurecht ;-)

PS: Bis zum 15.09.2016 läuft übrigens noch die Aktion „ZTE sucht Deutschlands SelfieStar„. Unter allen Teilnehmern werden insgesamt zehn ZTE Blade V7 Smartphones in regelmäßigen (wöchentlich) Abständen verlost. Der Hauptgewinn ist eine Traumreise im Wert von 2.000€.

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Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. 

 

3 Kommentare

  1. Vom Design her gefällts auf jeden Fall. Allerdings finde ich die 2GB RAM etwas zu wenig. Vorallem in Anbetracht, dass Android und die Apps immer arbeitsspeicherhungriger werden..
    Eine Aufrüstung von 2GB auf 4GB hätte dem Geldbeutel sicherlich auch nicht soo stark geschadet.
    Interessant wäre es auch, wie sich dieses Smartphone bei längerer Nutzung schlägt. Mit besonderem Augenmerk darauf, ob dann immer noch alles flüssig läuft.

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