Testbiene testet den Airfryer von Philips

Über die Insider darf ich den Philips Airfryer testen. Der Philips Airfryer arbeitet mit einer neuen Frittiermethode, der Rapid Air Heißluft-Technologie. Der Vorteil dieser Luftumwälzung ist ein bis zu 80% reduzierter Fettanteil.

Produkttest Philips AirfryerDas Gerät (ich wollte schon fast „Der Gerät“ schreiben ;-)) ist ziemlich sperrig und wirklich schwer. Wir haben erst vor Kurzem eine neue Küche bekommen, da ist aber noch genug Platz zum Verstauen vorhanden. In den Airfryer passen Lebensmittel bis zu 800g, je nachdem was man frittieren möchte. Es können neben typischen Frittiergut wie Pommes und Nuggets auch verschiedene Fleischsorten gegart werden. Auch Aufläufe und Kuchen sind möglich, das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert. Es gibt auch ein Trennblech, dann kann man sogar zwei verschiedene Speisen gleichzeitig zubereiten.

Produkttest Philips AirfryerIch habe heute Pommes im Airfryer gemacht, da ich den Geschmack von Pommes gut vergleichen kann. Pommes haben wir bereits im Backofen, als auch in einer normalen Fritteuse zubereitet.

Die Inbetriebnahme ist denkbar einfach. Unteren Teil mit dem Korb entnehmen, Pommes hinein geben und wieder zu schieben. Über den Temperaturregler wird dann die empfohlene Temperatur eingestellt und der Timer gestartet. Bei den Pommes werden 200 Grad und 12-15 Minuten empfohlen, wenn das Gerät kalt ist kommen noch 3 Minuten hinzu. Erster Vorteil: Ich muss das Fett nicht vorheizen wie bei einer normalen Fritteuse.

Produkttest Philips Airfryer

Gefrorene Pommes

Der Airfryer gibt ein gleichmäßig leises Geräusch von sich, welches aber nicht störend ist. Das Gerät hat einen integrierten Luftfilter, der unangenehme Gerüche minimiert. Zweiter Vorteil gegenüber der normalen Fritteuse. Es sind zwar Gerüche wahrzunehmen, aber die sind nicht zu vergleichen mit dem Fettgeruch einer normalen Fritteuse. Zur Hälfte der Gesamtzeit werden die Pommes einmal kurz durchgeschüttelt, das geht ruck zuck. Am Ende der eingestellten Zeit piepst der Airfryer und schaltet sich automatisch ab. Die Pommes können dann einfach aus dem Korb in eine andere Schüssel geschüttet werden.

Produkttest Philips AirfryerDie Teile des Airfryers sind spülmaschinenfest und sind somit ganz leicht zu reinigen. Der dritte Vorteil gegenüber der normalen Fritteuse und für mich ein ganz wichtiger Punkt. Bei unserer bisherigen Fritteuse musste man umständlich das gesamte Fett entleeren, um dann erstmal vorab zu spülen und anschließend den Topf in den Spüler geben zu können. Das hat immer ewig gedauert und war eine echt eklige Angelegenheit.

Produkttest Philips AirfryerNatürlich ist das Endergebnis sehr wichtig. Gleich vorweg – geschmeckt hat es uns allen sehr gut. Das hier vollständig ohne Fett frittiert wurde schmeckt man überhaupt nicht, ganz im Gegenteil – die Pommes sind außen super knusprig und innen schön zart und kartoffelig. Die Pommes waren auch schön gleichmäßig braun. Richtig lecker!!

Produkttest Philips AirfryerIch habe mir bereits ein paar andere Berichte zum Airfryer durchgelesen, viele positive und auch einige mit Bedenken. Einige Tester monieren die Größe – für unsere 3-köpfige Familie reicht der Inhalt (z.B. bei Pommes) massig aus, es sind sogar noch ein paar Pommes übrig geblieben, aber das kommt natürlich auch immer darauf an welche Mengen eine Familie isst. Ein weiterer Kritikpunkt war das Schütteln zur Hälfte der Garzeit. Das Schütteln geht meiner Meinung nach wirklich schnell und hat mich überhaupt nicht gestört, denn es tropft nichts und durch den Griff ist der Korb sehr handlich. Ich habe als Argument dann oft gelesen „da kann ich dann auch meine normale Fritteuse weiter nutzen“. Ich bin mir nicht sicher, welche Erwartungen manche Tester hatten. Der größte Vorteil des Airfryer soll ja nicht sein, dass die Zubereitung einfacher ist, schneller geht oder man sehr große Mengen zubereiten kann, sondern das man hier komplett auf die Zugabe von Fett verzichtet. Und dieser Punkt ist doch großartig, die Kinder können Pommes oder Nuggets essen ohne das diese vorher 10 Minuten im Speiseöl lagen. Im Vergleich zur Zubereitung im Backofen schneidet für mich der Airfryer auch besser ab, da er Zeit und Strom spart und die Speisen im Airfryer deutlich knuspriger sind. Im Backofen passen aber natürlich größere Mengen rein.

Produkttest Philips AirfryerIch bin positiv überrascht vom Philips Airfryer und werde ihn nach Testende behalten. Er ist unglaublich vielseitig, praktisch und die Speisen sind wirklich lecker. Da ich generell auf eine fettarme Ernährung achte, meine Tochter und mein Mann aber doch gerne mal ein paar Pommes oder auch Chicken Wings essen, ist dieses Gerät für unsere Bedürfnisse ideal. Der Philips Airfryer kostet UVP 249 Euro, man bekommt ihn aber im Internet schon deutlich günstiger – bei Amazon kostet er derzeit 142 Euro.

Ich bedanke mich bei den Insiders für diesen Produkttest – da sieht man mal wieder wozu ein Test gut ist :-) Dieses Gerät hätten wir uns wohl so niemals gekauft und nun möchte ich den Airfryer nicht mehr missen.

13 Kommentare

  1. ich nutze den Airfryer jetzt seit ca. 4 Monaten und bin immer begeisterter. Man muss etwas probieren, bis man das richtige findet. TK Pommes finde ich leicht gemacht, leider habe ich oft das Problem, dass sie mir zu trocken werden, da ich immer darauf warte, dass sie braun werden und das werden sie im Airfryer definitiv nicht…

    Selbstgemachte Pommes oder Kartoffelspalten kann ch aber nur empfehlen..

    • Farbe bekommen sie tatsächlich erst sehr spät, dann sind sie schon zu trocken. Hast Du schon mal Süßkartoffel versucht? Ich habe das schon 3 mal ausprobiert, aber sie gelingen mir leider nicht optimal und werden nicht knusprig.

  2. Hallo Nina!

    Auch wir sind bei dem Test dabei und waren schon experimentierfreudig :)

    Selbstgemachte Pommes sind bei uns ganz gut geworden, zwar nicht so goldgelb wie TK aber knusprig angebräunt und wirklich lecker!
    Hähnchenschenkel – die sind auch gut geworden, nur den AF danach sauber machen war bisschen eine Sauerei da das Fett auch oben an die Heizspirale gespritzt ist und das war bisschen knifflig…
    Ich habe mich sogar mal an Muffins gewagt und war echt überrascht! Sie sind zwar nicht so locker-fluffig geworden wie im Ofen dafür aber richtig knusprig außen und innen saftig – und ich kann mal eben für zwei Leute vier Muffins backen und muss nicht den Ofen anwerfen :)
    Wir haben noch so einiges ausprobiert und sind noch lange nicht fertig! Momentan sind wir uns noch nicht 100 %ig sicher aber wir werden ihn wahrscheinlich auch behalten!

    lg Anna

  3. Auch wir durften den Air Fryer testen. Viel haben wir probiert. Im Kochbuch findet man ja so einiges, was dieser kleine Umluftofen kann. Aber die Pommes wollen bein uns einfach nicht gelingen. Nicht mit verlängerter einweichzeit, nicht mit anderer Kartoffelsorte…. Vielleicht habt ihr ja tipps. Ihr scheint ja alle begeistert zu sein. Am besten fanden wir den Hackbraten. Aber wenn die Pommes nicht besser werden, wird das Gerät bei uns auf jeden Fall zurück gehen. Denn auch die Füllmenge ist uns zu wenig. Haben wohl einen großen Hunger ;)

    • Testbiene

      Also wir haben nur die ganz dünnen Pommes von McCain genommen, da wir die dicken nicht mögen. Haben aber bislang nur die tiefgekühlten ausprobiert, selber gemacht haben wir noch keine. Aber die dünnen Pommes werden richtig lecker, durchschütteln nach der Häfte der Zeit ist dabei aber sehr wichtig.

  4. Lisa Nowak

    Huhu, ich habe mich auch dafür beworben, wurde aber leider nicht ausgewählt =( schade hätte den Airfryer sehr gerne getestet. Euch anderen weiterhin viel Spaß beim testen =)

  5. Claudia Rößler

    hallo

    ich bin auch bei dem test dabei und bin auch sehr positiv überrascht…das essen ist um längen besser als aus dem backofen und das alles ohne fett da stört die größe oder das ich schütteln muß überhaupt nicht.ich werde mir auch das backblech dazu kaufen da ich dieses auch gern probieren würde.das beste ist aber das auch meine tochter das gerät bedienen kann und ich keine angst haben muß das sie ausversehen die hände ins fett steckt :-)

    fazit: ich werde den airfryer auf jeden fall behalten und ohne den test wüßte ich nich mal das es ihn gibt.DANKE an die INSIDERS

    lg claudia

    • Testbiene

      ja stimmt, der Airfryer ist wirklich viel sicherer als eine neue Fritteuse. Er ist zwar heiß, aber das flüssige Fett einer Fritteuse ist viel gefährlicher.

  6. Hmm wenn ich das so lese, hätte ich mich doch bewerben sollen, mich hatte der Punkt mit der Kaution auf der Kreditkarte etwas abgeschreckt…

    • Testbiene

      zum Schluss ging es dann auch ohne Kreditkarte, da musste man dann aber seine Bankdaten angeben. Es wurde vorher aber nicht abgebucht, sondern erst wenn man das Gerät behalten möchte

  7. Ich bin auch bei dem Test dabei und bin vom Ergebnis auch super begeistert. Mich stört jedoch die Größe und die Farbe des Testgerätes, ich finde das Cremeweiß mit Lila sieht irgendwie „altbacken“ aus, den weiße/silbernen und den schwarzen Airfryer finde ich viel schöner!

    • Testbiene

      Die Farbe stört mich nicht sonderlich, wenn er nicht im Gebrauch ist, steht er eh im Schrank :-)
      Die Größe in Kombination mit dem Gewicht ist da schon eher etwas hinderlich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.